...eigentlich ein denkbar schlechter Zeitpunkt für ein Shooting - direkt im Anschluß an die Weihnachtsfeiertage bestand die Aufgabe darin, die Sedcard von Jennifer zu erweitern und mit Bildern der Bereiche Casual und Glamour-Portrait (Oberkörper- und Vollportrait) sowie Dessous weiter auszubauen. Ursprünglich hatte ich diverse Shootings für die Zeit nach den Weihnachtsfeiertagen geplant und vorbereitet, die dann irgendiwe alle in die erste Woche im Januar geschoben wurden - Grund waren hier die Süßigkeiten vom Christkindl ;). Aber wie man weiter unten sieht, scheint Jenny zu denen zu gehören, denen das weihnachtliche Hüftgold nichts auszumachen scheint bzw gar nicht erst ansetzt - beneidenswert.
Und so haben wir im neu erweiterten Indoor-Studio bei mir 3 tolle Stunden am Set verbracht und viele Ideen umsetzen können. Als Basis eines solchen Shootings stehen sog. "mood cards" zur Verfügung - A4 oder A3 Blätter auf denen diverse Bilder in einer Collage zusammengestellt sind und dem Model helfen sollen, die Stimmung, die der Fotograf gern mit den Bildern umsetzen möchte, zu vermitten. Das Ergebnis ist verblüffend, Posen können sehr gut anhand einer Vorlage eingenommen werden, klar, aber die Mimik und Gestik ist bei jedem unterschiedlich - die Ergbnisse sind verblüffend. Macht Euch ein Bild der Ergebnisse des Shootings anhand der hier ausgewählten Bilder im Blog.
Wer nun Interesse an einem Shooting bekommen hat und entweder seine eigene Sedcard erweitern möchte oder einfach nur schöne, anspruchsvolle und ein bisschen aussergewöhnliche Bilder von sich haben möchte, kann mich gern kontaktieren, es sind noch Termine in 2010 frei =) und die Konditionen für ein Shooting denkbar attraktiv, optional ist auch der Einsatz einer Visagistin für das besondere Make-up und Hairstyling möglich - Studenten erhalten Sonderkonditionen - also: traut Euch und fragt einfach nach!
...klassisch in schwarz/weiss in der Ausprägung high-key abgelichtet. Die folgenden Bilder zeigen viel, doch nicht alles und lassen somit dem Betrachter ausreichend Spielraum. Im Mittelpunkt stand nicht die bloße Nacktheit abzulichten, sondern einen anspruchsvollen versteckten Akt darzustellen, der keinerlei Schambereiche zeigt. Das Shooting mit Uli war sehr entspannt - man hat ihr nicht angesehen, dass sie das erste Mal nackt vor der Kamera stand. Übrigens: der Aufwand eines solchen Shooting steht einem Portrait- oder Modeshooting in nichts nach - schminken und das Hairstyling werden sogar noch aufwendiger, da der Blick viel weniger durch Muster, Farben und Stil der Kleidung abgelenkt wird. Die Ergebnisse sprechen für sich, mehr soll nicht umschrieben werden ... genau so minimalistisch wie der Bedarf an Kleidung...
....at night" - singt Corey Hart in der 1984 erschienenen Single. Anlass genug, um nach ein einem Brooke Shields und einem James Dean Shooting, mit ein paar kleinen Accessoires ein Portraitshooting zu machen. Mit Verena habe ich ja bereits schon geshootet - siehe hier, und auch diese Ergebnisse werden Euch wieder beeindrucken, ich versprech es ...einfach mal runter scrollen ;)
Musik ist aber auch ein guter Startpunkt, um die ersten beiden Bilder zu beschreiben - könnte es doch sehr an eine Printwerbung eines Radiosenders erinnern ...hat der ein oder andere Sender vielleicht Interesse, bitte melden!
...und hier noch zwei weitere Bilder des Sonnenbrillen-Shootings mit Verena. Erstes hat eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Stil aus bekannten minimalistischen Calvin Klein Werbespots. Ein passender Titel fällt mir trotzdem nicht ein - Euch viellicht? Kommentiert doch einfach mal Euren Vorschlag.
Eine für ein Auftragsshooting angefragte Visagistin meinte neulich, dass bei vielen meine Bilder eine eigene Handschrift zu sehen wäre und dass ein solcher Stil die weiteren Shootings beeinflusst. Hmm - kann man jetzt in alle Himmelsrichtungen deuten und ich finde es toll, wenn gefragte sehr diplomatisch antworten. Wer mich kennt weiß aber auch, dass ich eine solcher Aussage selbstkritische Aspekte entnehme. Einen Großteil meiner Bilder würden sich sicher impressionistisch, einfühlsam und introvertiert beschreiben lassen - es geht aber auch anders - experimentell, ausgefallen und angriffslustig. Überzeugt Euch selbst:
Verena kommt aus der näheren Umgebung und hatte mich vor einigen Wochen mit ein paar Ideen sehr positiv überrascht. Am vergangenen Wochenende fand sich nun die Zeit, gemeinsam 2 Ideen umzusetzen. Die erste sieht man zu Beginn des Blogs - die Präsentation einer luxeriösen Analoguhr, die aber nicht, wie gewöhnlich, am Arm getragen wird, sondern in Kopfportraits im Mittelpunkt steht. Die zweite Idee war Fango bzw. Heilerde auf der Haut anzutrocknen (was eine recht zeitaufwendige Vorbereitung war und das Bad recht ordentlich eingesaut hat...) und die bröckelige Erde zusammen mit den weichen Konturen des Gesichtes in Verbindung zu setzen. Aus dieser Serie hier nun 2 Bilder.
Als Abschluss für diesen Blog dann noch ein Bild, in dem die Halskette im Vordergrund steht und neben den anderen Bildern einer meiner Favoriten des Shootings ist....eigentlich sind sie alle schön, oder? Es wird an dieser Stelle nochmal ausdrücklich um Kommentare gebeten =)