Sedcard Shooting

Time is flying …. mit Maike durfte ich schonmal 2010 shootn. Beide haben in der Zwischenzeit deutlich weiterentwickelt und so hatten wir ein richtig genialen Nachmittag im Studio verbracht. Für mich seit langem mal wieder ein Sedcard Shooting – einfach nur lovely, da werden in 2014 wohl noch einige weitere Shootings folgen. Danke auch an die Jungs von Pulsmacher, in deren Räumen das Set aufgebaut wurde… die Zeiten der Studio Shootings im heimischen Wohnzimmer sind definitiv vorbei ;)

Early bird

…will man eine der eindrucksvollsten Beleuchtungen für Fotos haben, muss man (nach der Umstellung auf Sommerzeit) sehr früh aus den Federn – so gegen 7Uhr morgens, an einem Feiertag. Das Glemstal bot hierzu eine passende Location (ein kleiner Bachlauf, Auen ähnliche Begrünung und so ziemlich komplette Abgeschiedenheit) um gemeinsam mit Anna-Lena ein Shooting umzusetzen.

Das Thema war ‚Schlichtheit‘ – ein weißes Kleid, kein Make-up, barfuss im Wasser oder in den Auen eher in sich gekehrt abgelichtet, mehr brauchte es nicht. Nebst der Szenerie mit hauptsächlich gegen die aufgehende Sonne geschossenen Fotos, sollte (versuchsweise) weißes Bengalfeuer einen nebelhaften Schleier in das kleine Tal bringen.

Vielen Dank nochmal an das Model Anna-Lena, die sich tapfer durch die Brennnesseln gekämpft hat und es sich nicht hat anmerken lassen – klasse!!

Newborn Selection

…immer mal wieder was neues ausprobieren. Schon länger hatte ich überlegt, mein Portfolio etwas breiter aufzustellen und so ergab sich im Winter gleich die dreifache (!) Möglichkeit und das Interesse der werdenden Eltern, Ihre Spößlinge von mir wenige Tage nach der Geburt abzulichten. Und so kam es, dass ich in der Adventszeit anfing, Schaffelle, Kissen und andere, bis dato untypische Accessoires einzukaufen. Bei der Idee unterstütze mich sogar die Mum von Franzi, mit der ich schon das ein oder andere Shooting umsetzen durfte, und strickte unterschiedliche und niedliche Mützchen – als Motiv und kleines Geschenk an die Eltern. Die Sessions fanden ausschließlich bei den jungen Familien daheim statt, zum einem wegen der vertrauten Umgebung aber auch um so wenig wie möglich Stress den Neugeboreren durch An-/Abreise auszusetzen.

Newborn Sander
Keine 2 Wochen alt und schon ein Star vor der Kamera, eine Herausforderung für alle vier Personen am Set – waren ja alles Neulinge für diese Art von Shooting. Zudem wusste der Kleine sehr wohl, wie er uns das Leben schwer machen konnte – einfach nicht schlafen und den eigenen Kopf durchsetzen =) …zu interessant war das Geräusch der auslösenden Kamera und die ungewöhliche Prozedur um ihn herum. Es war echt einen Herausforderung und ich war mir auf der Heimfahrt nicht mehr sicher, ob wir überhaupt ein gutes Foto im Kasten hätten. Aber ein paar wenige schöne Bilder waren dann doch dabei ….aller Anfang ist nunmal schwer.

Newborn Sophia
…gleiche Prozedur, nur wenige Wochen später …aber dafür viel routinierter. Sophia war ebenfalls nur wenige Tage alt aber deutlich verträumter als Sander und machte es uns nicht wirklich schwer beim fotografieren. Die Kleine war übrigens dem Papa, ein Arbeitskollege von mir, wie aus dem Gesicht geschnitten – ich musste das Shooting über immer wieder über diesen Fakt grinsen =) Interessant war auch, dass wir uns für das Shooting eine maximale Zeit gegeben haben, entweder wirds was in der Zeit oder ebend nicht – kein Zwang, eher ein netter Nachmittag mit Gesprächen und eben ein paar Fotorunden zwischendurch, wenn Sophia schlief oder nicht grad an die „Tankstelle“ wollte. …und es waren viele schöne Bilder.

Newborn Felix
…und nur wenige Tage nach Sophia stand schon Felix vor der Kamera, ebenfalls keine 2 Wochen alt (und zu unserem Glück sehr verschlafen und gutmütig). Mit Felix konnten wir verschiedene Dinge ausprobieren und so kam unter anderem eine aus den USA gelieferte Babyschlinge (so ne Art Trageschlinge halt) zum Einsatz. Interessant fand ich auch die eigene Gelassenheit und Routine, die zunehmend von Shooting zu Shooting Einzug hielt. So konnten wir recht effizient innerhalb von 3 Stunden unterschiedliche Bider / Motive fotografieren und hatten auch hier wieder viel Zeit für Gespräche zwischendurch und zur Vorbereitung der einzelnen Sets.

Kontraste im Schnee – Finn

…vor Weihnachten gab es noch ein kleines tierisches Shooting – mit Finn, einem Hovawart. Und da es vor den Festtagen nicht wirklich an Schnee mangelte, war ein nahegelegenes, in weiß gehülltes Feld die geeignete Kulisse des Shootings – Finn war jedoch während des Shooting nicht wirklich ganz bei der Sache, wollte er doch lieber nur spielen – …naja, bis der Ball im (meterhohen) Schnee verloren ging ;) …mussten dann halt Schneebälle herhalten =)

…Sarah und der Drehwurm auf dem Acker

Wetterbedingt waren ja eigentlich alle Shootings für dieses Wochenende abgesagt bzw. auf die Folgewochen verschoben worden. …eines konnte dann doch recht spontan stattfinden.

Man(n) nehme ein Feld (naja eher einen Stoppelacker) in der Nähe von Stuttgart, die Sarah, die im Lidl nebenan vor mir mal an der Kasse stand (…nennt man das dann Scouting? – ich denke schon), hofft auf stabile Wetterlage für ein 20 Minuten Testshooting und kann dann in vollen Zügen am Sonntag Morgen genießen, wie ein Mädel vor einem mit Absätzen übers Feld sprintet und dreht …so als Morgensport halt und immer in Gefahr sich bauchlings auf dem Stoppelfeld niederzulegen.

…was für ein Spaß (für beide – versteht sich).

…ausrutschen konnte man auf dem Catwalk zumindest nicht, hängen bleiben aber sehr wohl.

…langsam gibts einen Drehwurm. Egal, noch ne Runde! =)

Milk Shooting

Wenn es um experimentelle Fotoideen geht, sind bei mir irgendwie immer Lebensmittel mit im Spiel – diesmal sollte es Milch sein. Vermischt mit Lebensmittelfarbe oder pur, ist es der Grundstoff für einen Vormittag voller Spaß und witzigen Ergebnissen. Dabei muss man anmerken, dass Model Verena eine Lactose-Allergie hat, is aber nix passiert ;)

…es gab keine grüne Lebensmittelfarbe. Also musste zum einfärben Waldmeistersirup herhalten – man kann sich kaum vorstellen, wie zuckersüß Milch sein kann … nur der Waldmeistergeschmack kam nicht so richtig durch.

…don’t worry honey – it’s just organic milk!

On-location in Dänemark

Die meisten Portraitshootings fanden bisher bei mir im Studio oder in der näheren Umgebung statt – dieses Shooting nicht – und nicht nur dies war eine Premiere, es gab so einige bei diesem Shooting … aber schön der Reihe nach.

Bianka kenne ich schon sehr lange, genauer gesagt aus der Schulzeit, wenn auch nur flüchtig, aber die alten Zeiten werde ich hier nicht mehr aufgreifen – mein Therapeut sonnt sich noch immer in der Karibik von meinem gezahlten Honorar … *lol*. Die Wege haben sich nach dem Abi getrennt und es war recht lange Funkstille bis irgendwann vor 2-3 Jahren als wir über einer der zahlreichen Social Networking Plattformen wieder in Kontakt kamen. Hmm … nun lebte sie aber mittlerweile in einer kleinen Stadt in Dänemark und „macht in Mode“.

Ein bevorstehender runder Geburtstag war nun der Anlass zu einem gemeinsamen Shooting und so fuhr ich zum weit entferntesten on-location Portraitshooting … nach Horsens in Dänemark. Als Vorteil erweist sich hier mal wieder, dass mein Fotoequipment mobil ist und nahezu komplett ins Auto passt.

Ziel des Shootings war es, vor der bösen Zahl 30 ;) nochmal schöne, natürliche Portraitfotos zu schiessen, welche die Persönlichkeit widerspiegeln und bewusst nicht in die Richtung Fashion und Hochglanz gehen. So waren auch die Outfits und Styling dezent gewählt um so wenig wie möglich abzulenken. Als Location hatten wir zum einen die recht geräumige und abwechslungsreiche Wohnung von Bianka ausgewählt, sowie ein nahegelegener Strand/Bootsteg (letzteres war abgebaut, aber naja, man ist ja flexibel bei der Motivsuche).

Hier nun ein erstmal 3 Fotos vom Teil des Shootings, den wir in der Wohnung realisiert haben … die Wohnung bot einfach so viele Motive, da hätte man noch tagelang fotografieren können, ohne dass einem die Hintergründe ausgehen. Die Nachbearbeitung konzentrierte sich lediglich auf die Bearbeitung der Kontraste, Lichtgebung sowie der Zeichnung von Details. Die Gesichtszüge sind zu markant und aussagekräftig für den Charakter, als dass ich die hätte „wegbügeln“ können. Aber seht selbst….

Ihr glaubt gar nicht, wie toll ich den Dielenboden in der Wohnung fand – richtig urig und unbehandelt – ein Traum, ich sags euch!!

Man mag es gar nicht glauben, aber an besagtem Wochenende lag bei Stuttgart kein Schnee mehr und ich dachte schon, ich würde nie zu einem Shooting im Schnee kommen. In Dänemark war alles anders – je weiter ich nach Norden fuhr, desto mehr Schnee lag. Am Samstag, dem eigentlich angedachten Tag zum fotografieren beider Locations, gab es draussen ein heftiges Schneetreiben … die Schneeflocken flogen waagerecht am Fenster vorbei. Am nächsten morgen hingegen perfekte Bedingungen – kühl und klar (ok, ich hab an den Fingern erbärmlich gefroren), sonnig und es lag viel Schnee.

Die nachfolgenden Bilder zeigen zwar keinen Schnee, sind aber zwei Charakterportraits, die sehr gut die Persönlichkeit von Bianka widerspiegeln … aufgenommen mit meiner neuesten Errungenschaft, einer Canon 85mm f1.2 – eigentlich eine hochwertige „Hochzeitslinse“ aber bevor ich die erste Hochzeit damit shoote, musste sie zeigen, was sie kann – und die Unschärfe der Hintergründe ist gigantisch – freue mich schon auf die ersten Hochzeitsshootings mit der Linse. Aber zurück zu diesen Bildern – …und vermisst jemand den abgebauten Bootssteg?

Alles in allem ein wunderschönes, gelungenes Shooting/Wochenende, dass so viele Facetten hatte. Die doch recht lange Fahrt hatte sich in jedem Falle gelohnt. Neben den hier gezeigten Fotos entstanden so noch viele weitere schöne Fotos, die aber hier nicht gezeigt werden, weil doch etwas persönlicher =)

I don’t like pop music – Promo Pics

If you want to be a superstar, you need promotional photos!

Kelvin habt ihr ja bereits mit blank gezogenem Rücken im letzten Blog gesehen, hier nun solo eine kleine Auswahl der beim gleichen Shooting entstandenen Promobilder. Ich kann mich noch gut an unser erstes Shooting erinnern – damals hatte ich noch einen cremefarbenen Stoffhintergrund, der extrem viele Falten hatte und so die Nachbearbeitung der Bilder zur Qual werden lies…. aber man fängt ja bekanntlich klein an und Ende 2008 war das wohl auch das letzte Shooting, bei dem Stoff als Hintergrund zum Einsatz kam – mittlerweile ausschließlich Papier… ohne jegliche Falte ;)

Diese Bilder hab ich mal für den Blog etwas in Lomo eingefärbt, … zusammen mit der Nerdbrille hat es etwas wie aus den 70s. Mal sehn, vielleicht werd ich den ein oder anderen Flyer, den eines der Bilder ziert, hier verlinken.

Aber genug geschrieben – schaut Euch die Bilder an und den DJ’s da draussen sei gesagt, dass Promotion Bilder ein seeeehr wichtiges Element sind … also vorbeischaun, wer Interesse hat.

Italienische Kontraste

Thematisiert wurden 2 Motive – zum einen Close-up’s mit Früchten sowie Wassertropfen in der Luft. Da der Umfang an Bildern diesmal etwas umfangreicher ist, werde ich direkt vor den Motiven ein bisschen was dazu schreiben, denn dieses Shooting war sehr experimentell – wir hatten Ideen und teilweise auch Vorlagen und haben gezielt auf das Ergebnis hingearbeitet. Nach ca. 30min war jeweils ein Motiv im Kasten … ergebnisorientiertes Arbeiten, bei dem dennoch der künstlerische Anspruch nicht zu kurz kam.

Beide Motive können unter dem Titel ‚Kontraste‘ gepackt werden, denn entweder sind es Farbkontraste, Lichtkontraste oder schwarz/weiß-Motive… italienisch deshalb, da das Model Marcella eine Italienerin ist – ein super unkompliziertes und lustiges Model, dass aber höchst konzentriert die Themen mit mir umgesetzt hat.

Ja, … die ersten beiden Bilder sind dann die Farbkontraste – heller Hintergrund, scharfe Anleuchtung des Models, bewusste Schattierung im Gesicht oder Hintergrund zur Verstärkung der räumlichen Tiefe und satte Farben bei den Früchten (und den Lippen) …

Beim zweiten Motiv kam es gelegen, dass ich vor ca. 2-3 Monaten im Baumarkt um die Ecke schwarze Teichfolie gekauft habe. Dem Verkäufer kam es natürlich spanisch vor, dass ich 4qm Folie haben wollte:

Er: „kleiner Teich, wa?“
Ich: „Nein, is für ein Indoor-Shooting gedacht und die Suppe soll nicht das Laminat versauen“
Er: „wow…nackte Models?“
Ich: „…“ (habe nicht mehr geantwortet)

Aber es hatte sicherlich seinen Grund, warum sich dann herausstellte, dass er kein Teppichmesser hatte und ’nen Kollegen rufen musste ;) …dieser verkniff sich jede Frage und klebte ohne eine Miene zu verziehen ein 6,12€ Preisschild auf meinen 4qm großen Teich….

Thema sind hier die Lichtkontraste, die durch das Wasser entstehen. Der feine Sprühnebel wird durch einen Spot von der Rückseite angestrahlt und wird somit sichtbar. Nicht nur aus einen Flakon ist dies machbar – auch Regen kann simuliert werden – der Blumenspritze sei dank.

Strickware

Auch bei diesem Shooting verbirgt sich wieder eine nette Geschichte, die erzählt werden möchte: …es war einmal ein Blogtext, der den Start der Winter-Mützen-Shooting-Saison ausrief. Franzi meldete sich und ihre Mum musste stricken. Die Stricknadel dampfte noch, als wir kurz nach Weihnachten in einem Shooting, die vielen Meter Strickware auf Fotochip gebrannt haben…so oder ähnlich muss es gewesen sein =)

Ich find’s einfach klasse, neben selbst gestrickter Mütze, Stülpen und Schal (der einen Knoft hatte – hab ich bis dato noch nie gesehen, vielleicht wird’s ja ein Modetrend, praktisch sah’s allemal aus) sind zusammen mit der jugendlich frischen Ausstrahlung von Franzi klasse Bilder entstanden.